„Silberner Sieg im Schattenreich: Der Tag, an dem mein Schild zerbrach“ – Bericht eines Paladins der Selune …

Die erste Schlacht ist geschlagen. Das erste Blut vergossen, der erste Sieg im Namen der Mondmutter errungen. Eines der drei geheiligten Fragmente Selunes ruht nun in unseren Händen – ein Lichtblick in der heraufziehenden Dunkelheit. Unsere erste Begegnung mit den Schergen unserer Nemesis glich keinem gewöhnlichen Gemetzel. Eine Entität des reinen Kampfgeistes, ein Wesen aus Ehre und Stahl, forderte uns zu einem ritterlichen Wettstreit heraus. In einem magisch umgrenzten Refugium wurden wir gezwungen, uns nach Regeln zu messen, die so wandelbar waren wie das Schicksal selbst. Wo rohe Gewalt oft den Tag entscheidet, war hier Disziplin das höchste Gut. Verstöße gegen den Kodex stärkten den Feind, während ritterliches Geschick uns dem Triumph näherbrachte. Für mich, einen altgedienten Ritter des Glaubens, […]

Herausforderung Karim vs. KI-lian (1.-3. Jan. 16 E.F.) – Gewinnertext von Karim Farruq al-Ashrad

Beschreibung der Herausforderung Am Anfang fragt man sich zunächst:Besiegt die Macht der PoesieChaos aus Prosas schlichtem TextDurch Worte voller Versmagie?Eine Struktur galt es zu finden,Für die es klare Regeln gibt;Gesetze, die die Worte binden,Hoch angesehen und beliebt.In jeder Zeile nach der Reih‘Jambische Takte, endgereimt,Klingen die Zeilen 2 um 2Leichtfüßig, so das Labsal keimt.Manch einer mag es nun schon ahnenNach halbem Weg durchs Alphabet:Ordentlich auch in klaren BahnenPrimär der erste Letter steht.Qualvoll darf es dennoch nicht klingen,Reim hinten, vorn der Initial,Schlussendlich könnte man es singen,Taktvoll wie ein Gebetschoral.Und ist es auch bloß ein GedichtVoll eitler Selbstbezüglichkeit,Wollen diese Verse eines nicht:X-fachen Grund für Seelenleid.Yber Geschmack kann man gut streiten,Zuletzt entscheidet Ihr beizeiten. Ehre und Ruhm (Gewinnertext) Am Anfang klang die VorgabeBedacht gewählt […]

Gedicht von KARIM Farruq al-Ashrad …

In die Taverne „Zur bröckelnden Krone“rief man, um Wissen zu teilen,weshalb viele Helden mit Waffen und ohnenicht säumten, zum Treffpunkt zu eilen. Die Schankmaid berichtete von einem Gast,einer Frau in edlem Gewand,die vorerst dinierte, ganz ohne Hast,doch später dann spurlos verschwand. Der Grund war ihr Bild auf dem Steckbrief,von imperialer Hand gemacht,worauf sie dunkle Monster herbeirief,die Tod und Verderben gebracht. Ein Blutbad, entfacht wie ein Windstoß,raffte manch Leute dahin,die Verzweiflung der Schankmaid war grenzlos,es schwand ihr beinahe der Sinn.

Chroniken eines Ritters – „Die Reise nach Tundara“

Was als normales Abenteuer begann, wurde für mich zum bedeutendsten meiner Laufbahn. Es hat mir gezeigt, wofür es sich zu kämpfen lohnt und mich an eine Weiche meines Lebens gebracht. Aber alles der Reihe nach… Alles begann vor vielen Monden, als Claudio eine menschliche Seele aus einer Zwischenwelt rettete und zurück auf Ariochia brachte. Wir fanden heraus, dass der Köper der armen Seele in Tundara sein sollte, und so machen wir uns einfach auf den Weg. Es gab mehrere Reisegruppen mit dem gleichen Ziel. In meiner Gruppe waren Flamme, Merl, Kaleeya, Laani, Aristachos, Siggi, Vladov, Glimmer, Annabelle Kleeblatt, Samuel Szarr und Iris von Tethyamar. Wir nutzen die Zeit und besuchten gleich noch einige andere Ziele am Weg, die uns interessierten. […]

Chroniken eines Ritters – „Die Rettung eines Landes“

Lester erhielt eine Bitte um Hilfe von seiner Heimat „Ayvorra“. Er fragte einige seiner Freunde und Weggefährten, ob sie ihn begleiten wollen und so machen wir uns auf den Weg. Es kamen noch einige Priesterinnen von Te’Masâth‘s dazu. Da bei der Abreise das Land noch im Nebel verborgen war, wurde uns die Reise von einer solchen Priesterin ermöglicht. Sie verlief ohne Zwischenfälle und wir betraten das Land an jenem Ort, an dem Lester vor 20 Jahren angeblich eine Katastrophe angerichtet haben soll. Darüber gab es auch schon eine Gerichtsverhandlung, in der Lester wegen Sachbeschädigung verurteilt wurde. Die Verhandlung über die unzähligen Todesfälle war jedoch vertagt worden und Lester hatte dem Land und Gericht sein Wort gegeben, im Fall neuer Beweise […]