Happy Weekend 2022

Wie ihr sicher schon mitbekommen habt gibt es auch dieses Jahr wieder ein Ariochs Happy Weekend. Es wird jetzt ernst und konkret mit der Planung. Ein paar wenige Betten-Plätze haben wir noch. Wir werden aber ohnedies einige Zelte aufbauen um sie zu überprüfen, es besteht dann also auch die Möglichkeit im Zelt zu nächtigen.

Hier die Eckdaten:
Wann: 7.-9. Oktober 2022
Vollverpflegung von Jogi & Julia (frischer Kuchen von Margot)

Im Vordergrund steht wie immer: Spaß haben, liebe Leute zu treffen und die gemeinsame Zeit mal nicht dem Liven an sich zu widmen, aber durchaus Dingen, die damit zu tun haben (können).

Was ist geplant?

  • Basteln – potenziell jeden Tag – entweder für den Eigenbedarf oder Reparatur von Fundus-Equipment unter der Anleitung von Muriel Schimpl
  • IMPRO-Workshop – jedenfalls Samstag (nachmittags) – von Reini Karger
  • Spielen – was immer ihr mitbringt und sich Leute dafür finden – wir unterstützen auch gerne beim Verteilen von Infos, wenn jemand beispielsweise für ein bestimmtes Spiel – egal ob Brettspiel, Pen&Paper RPG, oder eine Pokerpartie – noch Mitspielende sucht.
  • Singen – jedenfalls Samstag am Abend – bei trockenem Wetter wahrscheinlich am Lagerfeuer – mit Martina Karger
  • Photographieren – geplant ist mal ein Nachtspaziergang mit den Kameras – mit Andi Lorenz – und bei genug auch ein Themenshooting Nachmittags.
  • Bogenschießen – jedenfalls Samstag (vormittags), eventuell schon am Freitag – mit Willi Schichta und Andi Lorenz (Bitte hier nach Möglichkeit eigenes Bogenequipment mitbringen. Bei Interesse bzgl. Ausleihen bitte bei der Anmeldung kundtun.)
  • Auf dem Happy Weekend wird es auch eine Gruppe „Geschichten, Plotstränge und Weltbeschreibung Ariochias“ geben.
    Initiiert von Max Ceh und Raphael Schimpl, die gemeinsam mit Nelli Kopp und Muriel Schimpl down Time nach der Taverne „Lichte Feste“ begonnen haben, das Wissen der Spieler*innencharaktere zu sammeln und aufzuschreiben, werden hiermit all jene, die ein wenig mehr „Durchblick“ haben wollen, eingeladen, das Wissen ihrer Ariochia-Charaktere zu der begonnenen Sammlung dazuzutun. Dieses Treffen soll nicht nur jenen dienen, die nach Jahrzehnten bereits den Überblick über das Wissen ihrer Charaktere verloren haben, sondern auch jenen einen Einstieg und bessere Einbindung bieten, die erst vor kurzem einen Ariochia-Charakter gebaut haben. Außerdem ist die große Hoffnung, dass aus diesem und weiteren Treffen eine Sammlung an Geschichten entsteht.
  • Parallel dazu wird die Weltbeschreibung wieder einmal vorangetrieben, sodass vielleicht Vorort das ein oder andere fehlende Land fertig beschrieben und bebildert auf der Homepage landen kann. – mit Claudia Schimpl
  • mal sehen, was uns sonst noch einfällt…

Für Mitglieder ist die Teilnahme kostenfrei. (Unsere Spendenbox stellen wir natürlich trotzdem auf 🙂 )
Enge Anverwandte – oder Lebenspartner*innen, die keine Mitglieder sind, können gerne mitkommen, da heben wir einen Übernachtungs- und Essensbeitrag ein.

Anmeldungen bitte per Mail an finanzen@ariochs-erben.at.

Bezüglich Corona-Pandemie: Wir sind uns natürlich darüber im Klaren, dass dieser Kelch noch nicht an uns vorübergezogen ist. Selbstverständlich halten wir uns an alle gesetzlichen Vorgaben und selbst falls dies zu dem Zeitpunkt nicht verordnet sein sollte, behalten wir uns vor, ggf. Tests im Vorfeld (PCR) und/oder vor Ort (Antigen) zur Bedingung zu machen. Wir halten dies für ein vertretbares Opfer um gemeinsam ein unbeschwertes Wochenende verbringen zu können.

Euer Vorstand

 

 

 

Stammtisch is back

Es ist uns eine Freude bekannt zu geben, dass nach den neuesten Entwicklungen wieder reale Stammtische möglich sind.

Die nächsten Termine sind:

  • Dienstag, 10.05.2022
  • Donnerstag, 09.06.2022
  • Dienstag, 12.07.2022
  • Donnerstag, 11.08.2022

Jeweils ab 18:00 Uhr treffen wir uns wieder in der Braubar. (https://braubar.at)

Wir möchten gerne nochmal darauf hinweisen, dass jeder/jede selbst entscheiden darf und soll ob er/sie kommt.

Eine vorherige Testung wird empfohlen und mit Krankheitssymtomen soll man wahrlich nicht erscheinen.

Ein Treffen in Cair Draig (Schicksalsschmiede)

21.8.2021 – Ein Bericht der Bardin Aislinn an Éan vom ersten Zusammentreffen des Hofes der McKennit nach langer Zeit …
Fotos (c) Julia Lang und Markus Breier

Das Jahr seit dem Kriegsende war geprägt von Verhandlungen, gemeinsamen Feiern und allgemeinen Zusicherungen, dass alle Seiten den Frieden genießen und natürlich einhalten werden. Nun endlich fanden sich zum ersten Mal seit langem die Vertrauten von von Rigana Thuaite Caitlyn an Scathach McKennit McDubh wieder zu einem gemütlichen Beisammensein in Cair Draig ein.

Bald nachdem alle erwarteten Gäste angekommen waren, erhob ich meine Stimme und erklärte, dass ein Lied gesungen und gehört werden sollte, das ich im letzten Jahr gedichtet und auch schon verbreitet hatte. Es hatte nur bisher keine passende Gelegenheit gegeben, es am Hof von Cair Draig zu singen.

In gespannter Erwartung hörten mir alle zu. ‚The Prophecy‘ erzählt von der bekannten Prophezeiung, und warum Brian der Vielgesichtige, Druide der McYallach, jene Handlungen gesetzt hatte, die schließlich zur Kriegserklärung der McKennit an die McYallach geführt haben. Es erklärt, dass Brian zwar damit seinem König und den McKennit Unrecht getan, aber die Anderswelt geschützt hat.

Das Lied ließ niemanden kalt, alle schienen nachdenklich und betroffen, besonders als ich erwähnte, dass ‚The Prophecy‘ ein Loblied auf Brian sei. Der Darbietung folgte eine kurze Diskussion über einige Streitpunkte. Manche der Anwesenden zollten mir offen Anerkennung, es gab aber auch deutliche Bedenken und Kritik; das eine hatte ich erhofft, das andere erwartet und in sogar stärkerem Maße befürchtet.

Bald darauf trat Scathach vor und erinnerte alle Anwesenden an einen bestimmten Schwur, den sie vor vielen Monaten geleistet hatten. Sie kündigte an, dass die Druidin Eadha etwas zu erzählen hätte, das nur Personen hören dürften, die diesen Schwur geleistet haben oder ihn jetzt leisten würden. Nachdem dieser Bedingung genüge getan war, begann Eadha zu sprechen.

Sie erzählte eine Vision, die verstörend war. Sie berichtete von Geräuschen, von Liedern, dem Herzschlag von Holz, vom Blubbern eines Kessels und dem Rinnen einer Träne. Sie sah sich selbst unter Wasser in einer Höhle und sah Hände, die alte Ketten zerrissen. Sie war dann an einem schwarzen Strand und konnte das Wasser nicht erreichen. Wolken am Horizont formten sich zu einer Frau, die auf sie zuraste und sie verschlang. Sie sah, dass in Cair Draig Ketten geschmiedet wurden. Danach sah sie wieder Hände in Ketten, die allerdings nicht zerrissen werden konnten.

Und schließlich sah sie, wie Menschen aus einem Schiff mit dem Zeichen der Meerjungfrau an einem Strand Menschen unter dem Banner eines Stierkopfes trafen und einander die Hand reichten.

Es schien klar, dass wir McDubh den McLeod helfen müssten. Als wir noch rätselten, was dafür zu tun sei, fielen nacheinander neun Personen in Trance, sprachen Worte und verloren danach kurz das Bewusstsein. Besorgt kümmerten sich manche um diese Personen, ich konzentrierte mich, um mir die Worte zu merken. Danach wiederholte Eadha in Trance das Gesprochene noch einmal.

Von edlem Metall sprachen die Worte, von Herz aus Holz und seiner Läuterung, von Takt und melodischen Worten, von nötiger Energie und reinem Leben, das dargebracht werden muss, und von meisterlichem Handwerk, von Eichenmisteln und ihrer Essenz, von aufrechter Intention und von Nichtleben, das wachsen könnte.

Sofort begannen Überlegungen und Diskussionen darüber, was diese Nachricht bedeuten konnte. Es schien, dass die Hohen eine Art Anleitung geschickt hatten, was zu tun war. In vielen kleinen Gruppen wurden die Worte interpretiert und Lösungen gesucht. Schließlich fassten wir in einer gemeinsamen Runde die Erkenntnisse zusammen und teilten Aufgaben zu.

Und so werden in den nächsten Wochen viele aufbrechen, um Informationen und Dinge zusammenzutragen und um Menschen und andere Wesen zu den gehörten Worten zu befragen. Andere werden versuchen, manches noch zu enträtseln, was in dieser Nachricht steckt und sich unserem Verständnis noch entzieht.

Obwohl allen die Wichtigkeit dieser Aufgabe bewusst war, gelang es dennoch, den Abend mit Liedern und in gelöster Stimmung ausklingen zu lassen. Denn zwei Dinge können wir McDubh gut: feiern und handeln. Und so werden dem heutigen Vergnügen morgen Taten folgen.