Der gewaltige Sturm ließ das stolze Schiff wie ein Spielzeug auf den Wellen tanzen. An Bord herrschte jenseits von Disziplin und nautischer Tradition ein Kampf ums Überleben; ein Kampf um das Schiff, welches Bö um Bö mehr Schäden davon trug. Welle um Welle, die das Schiff überspülte, nahm Vorräte, Ladung und Mannschaft mit sich. Mit in Fetzten gerissenen Segeln wurde das Schiff nur mehr von den gewaltigen Wellen in eine Richtung getrieben. Fünf Rudergänger und der Kapitän selbst versuchten mit aller Kraft das Steuerrad und damit zumindest irgendwie den Kurs zu halten. Das Blut rann vom Wind erfasst in Streifen weg von den aufgeschundenen Händen der Seeleute. Indessen versuchte der Schiffsarzt unter Deck verzweifelt, die schweren Blutungen vieler verletzter Matrosen […]
